Die Nordstadt ist ein Schmelztiegel verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen. Schon zu Beginn der Industrialisierung kamen Arbeiter aus Schlesien und Posen, aus West- und Ostpreußen. Mit dem Wiederaufbau der Montanindustrie nach dem II. Weltkrieg wurden weitere Arbeitskräfte benötigt. Aus dem südlichen Europa – vorwiegend der Türkei – kamen Familien, um im Ruhrgebiet eine Heimat zu finden. Diese Familien wohnen jetzt schon in der 3. und 4. Generation in Nordrhein – Westfalen.
Über 40% der in der Dortmunder Nordstadt lebenden Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Migrationshintergrund. Sie bringen ihre Sitten und Gebräuche, ihre Feste und Religion mit in den Stadtteil ein. Davon zeugen auch die 17 Moscheen, die es in der Dortmunder Nordstadt gibt.
In Zukunft wird es darauf ankommen weiter mit den Verantwortlichen der Moscheen in Kontakt zu bleiben, einen gleichberechtigten und respektvollen Umgang zu pflegen und in den Fragen des Stadtteils stärker zusammenzuarbeiten.
Dies gelingt schon in ersten kleinen Schritten:
- der Imam der DITIB – Moschee nimmt an den Schulgottesdiensten der Grundschule an der kleinen Kiehlstraße teil
- durch das Münsterstraßenfest, wo die unterschiedlichsten Kulturen und Religionen ihren Beitrag leisten
- durch die Zusammenarbeit von Muslimen und Christen in den Nachbarschaftskreisen zum Wohl des Stadtteils
- durch kleinere und größere Begegnungen auf der Straße
- am 06. Januar 2010 besuchte das Pastoralteam die Kocatepe – Moschee und überbrachte als Sternsinger Segenswünsche für das neue Jahr
- 2009 stellt der Pastoralverbund Herrn Werner Nieke (studierter Orientalist) ein, um den Kontakt und die Beziehungen zu den Moscheen zu fördern. Er ist unter der Telefonnummer 0231 / 813827 erreichbar
„Selig sind, die Frieden stiften,
denn sie werden die Kinder Gottes
genannt werden." (Matthäus 5, 9)
„Wenn sie sich dem Frieden zuneigen,
dann neige dich ihm zu.“ (Sure 8,61)
Pastoralverbund Dortmund Nordstadt-Ost







